Bierausschank

  • Aktuell,  Alle,  Bierausschank,  Flaschenbier,  Saftladen Fürther Markt,  Saisonbier

    Geiler Bock!

    »Liquida non fragunt ieiunium« sagt der Lateiner! Oder wie man in Färdd sagt: Des bissla wos ich ess, kann ich a trink’n.

    Die Geschichte mit den Mönchen, die gerne mal ihren Herrgott bescheißen hat sich ja sattsam herumgesprochen. Die Kurzfassung: Um die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern – in welcher Christen fasten sollen – besser zu überstehen, haben die Mönchlein ihr Bier ein klitzekleines bisschen stärker eingebraut. Dass Starkbier allerdings »satt« machen soll, halte ich für eine Legende*. Es macht schneller betrunken – und mit leicht einem im »Tee« lässt sich bekanntlich alles leichter ertragen.

    Unser »Tee« schafft mit 6,8% Vol.Alk. eine schöne Grundlage die Fastenzeit gut gelaunt zu überstehen, und er haut nicht so heftig ins Kontor wie die in Bayern üblichen »…atoren«. Diese fangen bei einem Stammwürzegehalt von mindestens 18° Plato an. Mit seinen 16.2° Plato ist unser fränkischer heller Bock ein geiler Typ – und schon hat er seinen Namen weg, der GEILE BOCK! 

    *Nach dem Genuss von drei Halben – im übrigen ausgezeichneten – Fastenbock der Brauerei Sternla waren ein Schäuferla, zwei Knacker, eine Kümmelstange und zwaa Apfelkräpfla nötig, um den entstandenen Bierhunger zu stillen. Von wegen »Starkbier macht satt«. Pfff.

  • Aktuell,  Alle,  Bierausschank,  Saftladen Fürther Markt

    English Ale anno »1835«

    Die erste deut­sche Eisenbahn fuhr zwischen Nürn­berg und Fürth und es ist hinlänglich überliefert, dass der erste Gütertransport aus zwei Fässchen Lederer Bier in die Klee­blattstadt bestand.

    Weniger bekannt hingegen ist, dass auch von Fürth nach Nürnberg zwei Fässchen Bier aus der damals schon weltberühmten Kornblumenbrau geschickt werden sollten. Allerdings waren die Fürther Bierenthusiasten so empört darüber, dass ihr Kehlenmanna ins verachtet Nürnberg verschickt werden sollte, dass sie es kurzerhand vom Tender stohlen und direkt vor Ort am alten Ludwigsbahnhof vergruben.

    Lange Zeit blieb der Schatz unentdeckt, bis 190 Jahre später an genau dieser Stelle ein buntes Markttreiben entstand. Bei Erdarbeiten wurden die zwei Fässchen Kornblumenbrau geborgen, und was soll man sagen – es hat die Jahre unbeschadet überstanden!


    Das ist natürlich blanker Unsinn, die wahre Geschichte ist diese:

    Der englische Ingenieur William Wilson, der von den Gebrüder Stephenson persönlich als Lokführer und Ausbilder nach Franken geschickt worden war, litt im untergärigen Franken so sehr unter Heimwehdurst, dass er die damals einzige Brauerei, die in der Lage war einen englischen Bierstil einzubrauen, damit beauftrage es zu produzieren – die Fürther Kornblumenbrau. 

    Auf der Rückfahrt lud er die beiden Fässer kurzerhand auf die Adler um sie nach Nürnberg in sein Quartier zu bringen. Die Nürnberger waren natürlich »not amused« – aber was sollten sie machen. Der englische Gentleman war ein Garant für den Erfolg des Rennomierprojektes und enorm wichtig für das reibungslose funktionieren der ersten deutschen Eisenbahn. Er blieb bis zu seinem Tod 1862 in Nürnberg und das ist nur dem guten Bier aus der Kornblumenbrau zu verdanken

  • Alle,  Bierausschank

    Marktreif

    Erst seit 2020 am Start, aber aus Fürth nicht mehr wegzudenken ist der MARKT entlang der Fürther Freiheit. Am Stand Nummer 8 bei Mariolas Saftladen gibt es jetzt einen ganz besonderen Saft – die Hopfenkaltschale! Hier kannst Du im geselligen Ambiente immer die aktuellen Biere aus der KORNBLUMENBRAU gepflegt genießen.
    Der MARKT bietet den perfekten Rahmen, die jeweiligen Biere zu verkosten und sich dazu von den Marktständen einen passenden Snack zu holen. Zum IPA ein scharfes asiatischen Gericht. Würzige mediterrane Aufstriche, Deftiges, Süßes oder feinen Käse und Mezze Käse oder Süßem – am MARKT kein Problem. Ihr findet hier ein große Auswahl an Speisen, die alle bei Mariola verzehrt werden können! Und dazu ein feines Bierchen aus der KBB!